NEK veröffentlicht Stellungnahme zum Interkulturellen Dolmetschen

13.03.2017

Laut dem Bundesamt für Statistik sprechen 9 Prozent der Schweizer Bevölkerung hauptsächlich eine Sprache, die keine Landessprache ist, und ein Drittel davon versteht keine der Landessprachen. Wie die Literatur belegt, können Sprachbarrieren bei Erkrankung einer solchen Person ein beträchtliches Hindernis für die Behandlung darstellen, und zwar sowohl aus klinischer als auch aus ethischer Sicht.

In ihrer Stellungnahme "Gesundheitsversorgung für fremdsprachige Zugewanderte. Ethische Fragen des Interkulturellen Dolmetschens" geht die NEK auf die ethischen und rechtlichen Aspekte des interkulturellen Dolmetschens ein und gibt drei Empfehlungen ab - erstens zur Bereitstellung eines adäquaten Angebots an interkulturellen Dolmetschdiensten, zweitens zur Sensibilisierung der Gesundheitsfachleute für die spezifischen Herausforderungen der Interkulturalität bei der Patientenbetreuung und drittens zur Erfordernis einer systematischne Erfassung statistischer Daten zur Gesundheit der Migrantinnen und Migranten und zur Prävalenz der Sprachbarrieren. Mehr

Die Stellungnahme ist auf Französisch, ein Abstract und die Empfehlungen sind auch auf Deutsch und Italienisch erhältlich.

Zum SeitenanfangLetzte Änderung: 30.03.2017

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